Planet AI auf der IBM Think 2018 in Las Vegas

Planet AI, vertreten durch Nelson Fernandes, wurde eingeladen, an der IBM Think 2018 Veranstaltung teilzunehmen und bei einer der Sessions letzte Woche in Las Vegas zu präsentieren. Es gab einige interessante Aspekte der Veranstaltung, aber am bemerkenswertesten waren:

  1. die schiere Größe der Veranstaltung; und
  2. die Konvergenz von Inhalten und Daten.

„Content Management“ – zumindest in der traditionellen Definition – ist nicht mehr der Strohhalm, der das Prozessgetränk umrührt. Es ist ein Schlüsselelement, ja. Es ist ein wichtiger Satz von Werkzeugen im Werkzeugkasten des Unternehmens, ja. Aber es ist nicht das einzige Spiel in der Prozessstadt. Dies spiegelt sich in der Art und Weise wider, wie IBM jetzt in Bezug auf seine Content-Management-Funktionen strukturiert ist.

Nelson Fernandes at IBM Think 2018 in Las Vegas

(links) Nelson Fernandes, VP Global Sales

Alle bekannten Content-Management-Tools und -Produkte – RPA, Content Management, Capture, Workflow, Business Rules – sind nun unter dem Dach von IBM Automation zusammengefasst, konkret unter Business Process Automation. Der Fokus liegt auf Anwendungen, die Content Services und Datenfunktionen für die Automatisierung und die Integration von Content Services in bestehende Anwendungen nutzen. Traditionelle Information-Governance- und Records-Management-Fachleute aus der Content-Welt, die sich auf „Dokumente“ konzentrieren, müssen sich schnell mit Konzepten aus der Datenwelt vertraut machen, denn das wird das dominierende Framework sein, wenn wir uns in die Ära von KI und maschinellem Lernen bewegen.

Wie viele Content-zentrierte Information-Governance-Experten kennen sich mit Data-Governance-Konzepten aus? Data Lakes? Stammdatenmanagement? Diese beiden Konzepte – Content Management als Teil des Automatisierungs-Toolkits und Governance als eine automatisierte Fähigkeit, die über den Inhalt hinausgeht. Man muss vier Schlüsselfragen zu Daten klar beantworten – wobei „Daten“ als weites Dach verwendet wird, das auch Inhalte einschließt:

  1. Welche Daten haben wir?
  2. Wo befinden sich diese Daten?
  3. Welche Systeme nutzen diese Daten und für welche Zwecke?
  4. Erfüllt die Nutzung alle gesetzlichen und geschäftlichen Anforderungen?

Diese Kernfragen zunächst in den Griff zu bekommen, ist natürlich schwieriger, als es scheint. Aber dieses Engagement in einer Ära exponentiell steigender Datenmengen aufrechtzuerhalten, ist noch schwieriger und erfordert einen anderen Governance-Ansatz, als er in den meisten Unternehmen üblich ist.

Die Automatisierung der Governance ist nicht mehr optional – sie MÜSSEN die Technologie von Planet AI einsetzen, denn die Skalierung erfordert neue Ansätze; und sie MÜSSEN die Data Governance IN die Prozesse selbst integrieren – sie kann kein nachträgliches Element sein. All dies deutet auf die Notwendigkeit hin, Content- und Information-Governance-Funktionen von außen nach innen zu betrachten – aus der Perspektive, wie Unternehmen versuchen, die Erfahrungen ihrer Kunden, Mitarbeiter und Partner zu verändern. Es mag wie Semantik klingen, aber es erfordert einen grundlegend anderen Ansatz für den Markt. Viele Leute auf der Datenanalyse- und Automatisierungsseite haben keine Ahnung, was auf der inhaltlichen/unstrukturierten (maschinell gedruckten oder handschriftlichen) Seite zu tun ist, warum es andere Disziplinen erfordert und wie man es macht. Manche Datenexperten halten es für eine Art Zauberei, Daten aus einem Formular zu kratzen, das sie noch nie zuvor gesehen haben, und diese Daten automatisch in einen Geschäftsprozess einzubinden.

Hier kommt Planet AI ins Spiel, denn das ist etwas, das wir schon seit einer Weile entwickeln und immer weiter perfektionieren. IDA (Intelligente Dokumentenanalyse) ist der weit gefasste Begriff, den Planet AI um eine Menge dieser Gespräche legt. Wir bei Planet AI glauben, dass Informationen die Währung sind, die eine Organisation antreibt. Als solche sind sie das wichtigste Gut einer Organisation. In dem Moment, in dem Informationen immer wichtiger werden, erodiert unsere Fähigkeit, sie zu verwalten, aufgrund der explodierenden Menge, Vielfalt, Komplexität und Geschwindigkeit der Informationen, die in unsere Organisationen gelangen.

Die Bewältigung der steigenden Flut des Informationschaos ist eine Voraussetzung, um das Rätsel der digitalen Transformation zu lösen.